Wer würde mit dem Fotografieren nicht gerne etwas Geld verdienen, auch wenn es nur ein Hobby ist? Der ein oder andere Euro mehr in der Tasche wäre schon nicht schlecht. Ein Grund, weshalb ich mir das Buch „Digitalfotos online verkaufen: Geld verdienen mit Internet- Bildagenturen“ von Martina Berg gekauft habe. So ganz ohne eine „Anweisung“ traue ich mich an dieses Thema nämlich nicht heran. Bei welcher Internet-Bildagentur soll man seine Bilder hochladen, welche Motive lohnen sich, wie vermarktet man die Fotos erfolgreich und worauf muss sonst noch geachtet werden? Eine Leseratte wie ich holt sich da lieber erst einmal ein paar Tipps in einem entsprechenden Buch und packt dann erst die Sache an.
Produktinformation
• Titel: Digitalfotos online verkaufen: Geld verdienen mit Internet- Bildagenturen
• Autor: Martina Berg
• Broschiert: 116 Seiten
• Verlag: Books on Demand; Auflage 1
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3837015122
• ISBN-13: 9783837015126
• Preis: 14,90 Euro
Einblick in das Buch
• Microstock- was ist das?
• Ausrüstung
• Software
• Rechtliches
• Motive
• Motivkategorien
• Bildqualität prüfen und verbessern
• Verschlagworten
• Bilder verkaufen am Beispiel Fotolia
• Online-Bildagenturen
Meine Eindrücke vom Buch
Wie die meisten Bücher zu diesem Thema beginnt auch dieses Buch mit der Definition von Microstock und was an Ausrüstung sowie Software für den Verkauf der eigenen Digitalfotos nötig ist. Danach kommt Martina Berg zu einem wesentlich wichtigerem Punkt: Das Fotorecht. Zwar ist die Autorin keine Anwältin, doch was es alles Rechtlich zu beachten gilt weiß sie. Gerade dieses Kapitel finde ich sehr lobenswert, da sich mit diesem Thema jeder Hobbyfotograf, der seine Digitalfotos verkaufen möchte, auseinandersetzen muss. Denn man darf zwar fast alles fotografieren, bestimmte Motive oder Abbildungen aber nicht verkaufen. Umso wichtiger also, sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Ob die Fotos, die man selbst auf einer Bildagentur anbietet auch gut verkauft werden, ist wie bei allem von Angebot und Nachfrage stark abhängig. Bei bestimmten Motivkategorien ist die Nachfrage größer, als bei anderen. Welche Motive sich gut verkaufen lassen und welche Motivkategorien von den meisten Bildagenturen gepflegt werden, erläutert die leidenschaftliche Fotografin Martina Berg in diesem wirklich interessanten Kapitel.
In Kapitel „Bildqualität prüfen und verbessern“ erthält man wichtige Hinweise, die man sich vor dem Upload eines Bildes noch einmal ins Gedächtnis rufen und überprüfen sollte.
Das Kapitel „Verschlagwortung“ enthält viele wichtige und zugleich interessante Hinweise und Beispiele, damit die eigenen Fotos bei den Bildagenturen überhaupt erfolgreich gefunden werden können (was ja für den Verkauf von hoher Bedeutung ist).
Daraufhin folgt ein konkretes Beispiel (anhand der Bildagentur Fotolia), wie man sich bei einer Bildagentur anmeldet und anschließend vorgeht. Also: Anmeldung, Upload, Verschlagwortung, Kategorisierung bis hin zum Auszahlvorgang des verdienten Geldes.
Zu guter letzt folgt eine Übersicht über unterschiedliche Bildagenturen mit ihren Vor- und Nachteilen sowie einer persönlichen Einschätzung dieser Agenturen. Toll finde ich diese Übersicht deshalb, da man so für sich besser entscheiden kann, welche Bildagentur die Richtige für einen ist (auch wenn diese Übersicht mit der Zeit natürlich veraltet).
Fazit
Hobbyfotografen, die online ihre Digitalfotos verkaufen möchten, erhalten in Martina Bergs Buch einen Crashkurs zu den wichtigsten Themen in diesem Bereich. Dadurch sollte ein relativ schneller Einstieg mit dem Verkauf bzw. Vermarkten der eigenen Digitalfotos möglich sein (was den eher lesefaulen oder ungeduldigen Hobbyfotografen zu gute kommt). Da das Buch nur die aller wichtigsten Themen kurz anreist, wird sich auch ein Einsteiger relativ schnell eine gleichnamige, ausführlichere Lektüre wünschen. Wer aber nicht erst einen dicken Schinken über das Verkaufen von Fotos lesen möchte, um anschließend überhaupt einmal selbst das erste Foto bei einer Microstockagentur hochzuladen, findet in diesem Buch einen schnellen, übersichtlichen Einstieg.
*Dies ist ein Affiliate-Link. Wenn Du darüber etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon. Du bezahlst dafür aber keinen Cent mehr.
Julia Stern


“Wer würde mit dem Fotografieren nicht gerne etwas Geld verdienen, auch wenn es nur ein Hobby ist?” Ich zum Beispiel. Ich möchte damit kein Geld verdienen, und lade Fotos daher unter CC-BY-Lizenzen hoch.
Mit dem Hobby Geld verdienen? Wäre schön. Ich hab ein paar Bilder bei Agenturen eingestellt, und auch schon einige Verkäufe. Leider sind meine Motive entweder meist total überrepräsentiert oder werden kaum nachgefragt. Daher wird der Löwenanteil wie bisher unter CC- Lizenzen im Netz zu finden sein.
Man muss nur an seine Träume glaube, es gibt so viele die gar nicht an Erfolg glauben! Versucht es und glaubt fest daran, dann wird es eines Tages funktionieren. :-)