die große Spiegelreflexkamera-Verlosung

Heute möchte ich Dir von den 11. Internationalen Laupheimer Fototagen berichten, welche dieses Jahr am 25. und 26. April stattgefunden haben. Bei den Laupheimer Fototagen sind bekannte Firmen und Fotografen vertreten. Fotobegeisterte können sich bei den Laupheimer Fototagen intensiv mit den Referenten und Ausstellern unterhalten und haben außerdem noch die Möglichkeit, Vorträge und Workshops bekannter Fotografen zu besuchen.


Am Samstag war ich gegen 9:45 Uhr am Schloss Großlaupheim, in dem die Fototage statt fanden, angekommen. Dass die Laupheimer Fototage nichts Kleines sind, bestätigte sich beim Ankommen. Ins Auge sind mir gleich die Logos bekannter Firmen gestochen (Canon, Nikon, FotoTV, etc.). Ehrlich, ich wusste zunächst überhaupt nicht, wo ich als Erstes hingehen sollte. Also machte ich einfach jeden Stand der Reihenfolge nach durch und unterhielt mich wirklich intensiv mit den Referenten der unterschiedlichsten Firmen. Für so etwas ist ein solcher Fototag wirklich toll. Denn wann hat man schon einmal die Chance, den Chef einer Firma zu sprechen und diesen mit Fragen zu löchern?


Als ich dann beim AC- Foto- Stand angekommen bin, machte ich erst einmal einen kleinen Stop. Hier hatte man die Möglichkeit, seine Canon- Kamera kostenlos putzen und durchchecken zu lassen. Den Service habe ich wirklich gerne in Anspruch genommen und das Warten hat sich an diesem Stand absolut gelohnt. So ein professioneller Frühlingsputz tut nämlich jeder Kamera gut. An diesem Stand habe ich mich dann noch informiert, ob denn noch Plätze bei den Fotoworkshops frei wären. Und ich hatte Glück, denn beim Workshop „Fashion on Location“ von Hubertus Küppers habe ich noch einen Platz bekommen (eigentlich musste man sich schon im Voraus bei den entsprechenden Workshops anmelden).


Die Zeit verging wirklich raßend und so stand dann am Mittag der Workshop „Fashion on Location“ an. Nachdem dort das Wichtigste geklärt war, ging es los. Uns stand ein professionelles Model mit Visagistin zur Verfügung und natürlich eine tolle Studioausstattung. Als wir dann also besprochen hatten, was für Bilder wir erzielen möchten, positionierten wir das Licht und alles weitere. Dann durften wir das Model der Reihe nach fotografieren. Dabei erhielten wir persönliche Tipps und Tricks sowie Verbesserungsvorschläge. Und auch, wenn man nicht selbst an der Reihe war mit fotografieren, so lernte man doch sehr viel. Bei diesem dreistündigen Workshop habe ich enorm viel gelernt. Und ohne, dass es nun übertrieben ist: So viel, wie ich in diesen drei Stunden gelernt habe, habe ich noch bei keinem anderen Fotoworkshop gelernt. Leider waren die drei Stunden aber viel zu schnell vorbei.


Fashion

Dieses Bild ist bei diesem Workshop entstanden


Am Sonntag ging es dann um 10:30 Uhr weiter. An diesem Tag löcherte ich nochmals die Referenten der Firmen mit meinen Fragen, die mir nach dem Workshop vom Samstag so eingefallen sind (zu speziellen Produkten wie z.B. Blitzlicht, etc…). Gegen Mittag besuchte ich den Vortrag „Power Fantasies – Bildidee trifft Photoshop“ von Uli Staiger. Uli Staiger mal persönlich zu treffen, das hat schon was. Bislang war er mir nämlich nur von seinen Büchern und Videos bekannt. Sein Vortrag war wirklich super interessant. Schritt für Schritt erzählte er, wie eine Bildidee entsteht, wie er zu dieser gerade kommt und wie das weitere Vorgehen aussieht. Faszinierend, wie er seine Bilder erstellt und vor allem aber, was für eine Arbeit in allen seinen Arbeiten steckt. Seine besten Tipps und Tricks hielt Uli nicht zurück und so erhielt man auch hier neue Anhaltspunkte. Fotomontagen sind zwar nicht meine Welt, ich liebe die „reale Fotografie“ aber zu sehen, wie seine Bilder Step by Step entstehen, ist wirklich interessant.


Mein Fazit:

Die Laupheimer Fototage sind nur empfehlenswert. Die unterschiedlichen Ausstellungen, Vorträge, Workshop, etc.. sind ein tolles Programm. Mir haben die Laupheimer Fototage sehr gut gefallen und so steht für mich schon jetzt fest, dass ich diese auch in zwei Jahren wieder besuchen werde.

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8 Kommentare

rupieNo Gravatar

Auch ich war am Samstag in Laupheim, bereits das vierte Mal, also auch noch zu den Zeiten, als die Veranstaltung noch in einer Schule stattfand. Ich kann deine gemachten Aussagen nur bestätigen, wer sich dahin nicht auf den Weg macht, hat was verpasst.
Allerdings muss ich sagen, dass der Vortrag von Uli Staiger auf mich eher einen einschläfernden Charakter hatte und es ging nicht nur mir so. Sicher ist Composing interessant, aber Bildidee und zeigen, wie habe ich das mit Photoshop gemacht, sind halt doch zweierlei. Es wäre sicher spannender gewesen, wenn er anhand eines Bildes detailliert gezeigt hätte wie er zu dem Ergebnis gekommen ist. So war’s halt doch weniger spannend und viele sind bzw. waren am einschlafen. Ich brauchte danach jedenfalls dringend einen starken Kaffee.
Ansonsten hat Du recht, eine sehr gelungene und empfehlenswerte Veranstaltung, hoffentlich noch recht oft.

AndyNo Gravatar

Sehr interresantes Foto.
Für mich aber etwas zu dunkel, wenn es auch so die Stimmung wiederspiegeln soll. Etwas mehr Licht dürfte schon sein.

Julia SternNo Gravatar

@rupie: Das manche fast geschlafen habe, habe ich gesehen. Ich fand den Vortrag dennoch recht interessant. Dennoch kann ich auch Deine Meinung verstehen und stimme Dir zu. So etwas wäre auch toll gewesen.

@Andy: Das “kritisieren” einige. Auch wir hatten es beim Workshop besprochen und ein helleres Bild gemacht. Das wirkte aber nicht so und drückte nicht das aus, was wir erreichen wollten.

Liebe Grüße
Julia

Marcel SibilitzNo Gravatar

@Julia. Was wolltest du/ihr denn erreichen? Ich würde auf Anhieb auch sagen, das Bild is zu dunkel. Auch was die Tür da im Hintergrund soll, versteh ich nicht? Klär uns doch mal bitte auf.

Ansonsten klingen die Laupheimer Tage interessant. Vielleicht schaff ich es ja das nächste Mal. Was konntest du den den Herstellern entlocken? Irgendwelche Geheimnisse? Neuerungen?

Julia SternNo Gravatar

Wir wollten eine drastische, dunkle Ausleuchtung erreichen. Die Augen bewusst dunkle. Das Fotoshooting hatte in dem Museum nebenan stattgefunden.

christianNo Gravatar

Dann hätte es aber noch dunkler mit schärferen Schatten sein müssen, so sieht es viel mehr “verwischt” aus.

Julia SternNo Gravatar

Hallo Christian,

wir wollten ein Ergebnis erreichen wie dieses. Also keine harte Schatten sondern eben so wie bei dem Bild.

Liebe Grüße
Julia

christianNo Gravatar

Okay, das war mir nicht bewusst.

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