die große Spiegelreflexkamera-Verlosung

LichtkunstMalen mit Licht ist ein echter Trend und gewinnt in Zeiten von Digitalkameras immer mehr an Bedeutung. Zwei kreative Bremer entwickelten aus dem Malen mit Licht vor drei Jahren eine ganz neue Lichtkunst, die Light Art Performance Photography. Diese LAPP Fotos sind wahre Kunstwerke und beeindrucken noch mehr als Lightpaintings.



Beeindruckende LAPP Fotografien


Blaue Kugel am Wasser

 

Bunte Farbkugel


Blaue Bäume


Blauer Feuerball


Kegel am Wasser


Violette Kugel


Auto


Verbindung



Was ist LAPP?

Übersetzt heißt Light Art Performance Photography (Abkürzung: LAPP) so viel wie Lichtkunst- Aufführungsfotografie. Diese Technik entwickelte sich aus dem Malen mit Licht. Ins Deutsche übersetzt heißt Performance so viel wie Aufführung und Darstellung. Ähnlich wie bei einem Tanz müssen die Schritte und Bewegungen für ein LAPP Foto genau geplant und umgesetzt werden.


Durch die Fähigkeit komponierte und einstudierte Lichtbewegungen sowie spezielle technische Herangehensweisen in einer Performance zu vereinen, kann diese Dynamik in Langzeitbelichtungen festgehalten werden. Bislang finden sich in der Lichtkunst- Szene keine vergleichbaren Fotografien die derart präzise konstruiert, ausgestaltet und performt sind. Es gibt zwar verwandte Techniken, die ebenfalls mit Licht arbeiten, beispielsweise das Lichtzeichnen, das Lightpainting oder das Lightwriting. Diese Techniken konzentrieren sich allerdings darauf, das durch Licht Gezeichnete in den Mittelpunkt zu stellen.


Häufig bestehen LAPP Fotografien aus zwanzig und mehr Einzelschritten und –stationen, die zu einer Gesamtperformance zusammengefasst sind. Diese Einzelschritte können beispielsweise darin bestehen, das Lampen nach einem festen Schema ein- und ausgeschaltet werden, dass auf die Sekunde genau das Objektiv abgedeckt wird und Personen geplant ineinander arbeiten. Dieses Zusammenspielen von Ablaufschritten und reproduzierbaren Lichtbewegungen, in einer geplanten Gesamtperformance, ermöglichen die Ergebnisse der Light Art Performance Photography.


LAPP ist in der Regel keine Studiofotografie, sondern eher Outdoor- Fotografie, die je nach Geschmack Landschaften, Ruinen, Altbauten sowie Industriedenkmälern als Hintergründe nutzt oder sich in diesen einbettet. Auf keinen Fall ist LAPP das Ergebnis einer Computermanipulation.



Die Geschichte  von LAPP


Die Erfinder von LAPP


Der Erfinder JanLeonardo Wöllert von LAPP wurde im Jahr 2007 einmal über Nacht in einen alten Speicher im Bremer Hafen eingeschlossen. In dieser Nacht experimentierte JanLeonardo Wöller zum aller ersten Mal mit LED- Flächenlampen, die er einige Monate zuvor gekauft, jedoch noch nie benutzt hatte. Das Ergebnis des Experiments war das erste LAPP Foto. Eine Idee, die ihn in dieser Nacht nicht mehr los ließ, war der legendäre Lightman- Anzug. Dieser Anzug zeichnet die Umrisse des Körpers mit batteriebetriebenen Lichterketten nach. Dadurch entsteht eine ganz besondere Stimmung.


Wenige Monate später band JanLeonardo Wöllert seinen Freund Jörg Miedza in das LAPP- Projekt mit ein. Durch die Zusammenarbeit dieser beiden kreativen Köpfe öffneten sich ihnen ganz neue Wege. Gemeinsam erreichten sie Ziele, von denen sie zuvor nur träumten. Das Zusammenwirken brachte die von JanLeonardo Wöllert zuvor entdeckte Lichtkunstfotografie auf ein ganz neues Level.



Erfolg mit LAPP


Die Wissenschaft im Auge


Mit dem Bild “E.E.L.S.- Die Wissenschaft im Auge” haben die beiden Lichtkünstler aus Bremen bereits den deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie gewonnen. Das Foto ist an der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit der Forscherin Prof. Dr. Petra Swiderski und dem Wissenschaftler Dr. Arno Mann entstanden. E.E.L.S. ist die Abkürzung für Elektronen Energieverlust Spektroskop. Normalerweise findet in diesem Labor – nicht sichtbar – Elektronen- Energieverlust- Spektroskopie statt, bei der Metalle, Legierungen und Keramiken mikrochemisch untersucht werden. Diesen Vorgang haben die beiden Lichtkunstfotografen JanLeonardo Wöllert und Jörg Miedza mit Licht visualisiert und nachgestellt. Mit einer speziellen Elektrolumineszenz Leitung (die wie eine von innen beleuchtete Plastikwäscheleine wirkt), wurde der Blick des Wissenschaftlers erzeugt. Die gelbe Lichtkugel stellt das Elektron dar und wurde mit einer rotierenden Flächenlampe umgesetzt.



Hinweis:

Mehr Arbeiten von JanLeonardo Wöllert und Jörg Miedza findest Du unter www.lapp-pro.de und auf Flickr.

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4 Kommentare

Alexander KullaNo Gravatar

Ja, die sind echt genial. Habe ich letztens schon irgendwo in einer Zeitschrift nen Artikel gesehen. Gigantische Bilder.

LG Alexander

MarcelNo Gravatar

Die Bilder sehen wirklich sehr genial aus. Schon allein auf solche Ideen zu kommen ist einfach toll!

WoncoPhotographyNo Gravatar

Erstaunlich, daraus ist wirklich ein Trend entstanden.

Zum ersten Mal entdeckte ich die Art der Lichtmalerei in einem Präsentationsvideo von PhaseOne für ihr Digital Back, jedoch nur Stückweise und ich fragte mich was der Fotograf da vom Model verlangt (sollte mit Licht malen), ein paar Monate später setzte sich dieser Trend in der FC (Fotocommunity) fort und erschien dort im Magazin.

Wirklich geniale Arbeiten dabei (Mein Favorite das Dritte von unten :) ).

JanLeonardoNo Gravatar

Hallo in die Runde,
vielen Dank für euer Lob, wir freuen uns noch immer über positve Kommentare.
Ich fotografiere mit der LAPP technik schon seit Ende 2006 und in der Fotocommunity hatte man sich anfangs (1,5 Jahre) geweigert eine neue Kategorie zu eröffnen, die sich mit der LAPP Technik befasst.
Die gute Ute Allendorfer machte es dann auf eigene Faust.

Es bringt absolut Spaß mit Licht zu arbeiten, kann ich nur jedem empfehlen :-).

Besten Gruß aus Bremen
JanLeo

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