die große Spiegelreflexkamera-Verlosung

Mein Name ist Sven Seebeck. Seit sechs Jahren lebe ich nun im Norden Finnlands und arbeite als Musiker. In meiner Freizeit widme ich mich der Landschaftsfotografie und meinem Blog “From 10 to 300 mm“. Bei Twitter findest Du mich unter Twitter.

Auf meinem Blog habe ich immer wieder Anfragen bekommen, wie ich denn meine Bilder bearbeiten würde und ganz speziell, was ich mit den Farben mache. Da ich auf meinem Blog in der letzten Zeit damit angefangen habe, immer wieder mal kleine Videos zu posten, dachte ich ein Screencast ist am einfachsten.


Die eigentliche “Bearbeitung” fängt allerdings schon in der Kamera an. Ich versuche immer die Belichtung so gut wie möglich hinzubekommen und habe dabei immer ein Auge auf das Histogramm. Mit Hilfe von Verlaufsfiltern ist eine gute Belichtung relativ schnell gemacht. Die Tücken des Belichtungsmessers zu kennen ist eine große Hilfe, da der Belichtungsmesser der Kamera beispielsweise bei Motiven mit viel Gras gerne mal überbelichten will und dadurch das Gras leicht grau wird. Eine kleine Belichtungskontrolle hilft hier schnell. Der Rest, und den habe ich hier versucht zu zeigen, geht in der Regel relativ schnell. Es wäre allerdings gelogen zu behaupten, es ginge immer so.

Meine Bearbeitung funktioniert in der Regel immer in dem Ablauf wie hier. Erst ein paar Einstellungen in Lightroom und dann falls nötig oder gewünscht noch einen letzten Touch in Photoshop.

Ich bin absolut kein Photoshop- Held, versuche aber das Meiste daraus zu machen. Auf dem LAB Farbraum bin ich schon vor einer ganzen Weile aufmerksam geworden. Ich hatte bei Brian Auer auf Epic Edits mal etwas gefunden und habe mich einmal mit einem der Tutorials bei Chromasia beschäftigt, was mir gefallen hat, zu mal diese auch nicht teuer sind.

Der LAB Farbraum ist ein weites Feld und ich verstehe auch nur das, was ich dazu brauche. Als weiterführende Literatur empfehle ich das Buch “Photoshop LAB Color: Das Geheimnis des Canyons und andere Abenteuer im mächtigsten Farbraum dere Welt*”.


Auf Vimeo kannst Du dir das Video im Vollbildmodus und in HD- Qualität ansehen. Klicke dazu im Player auf “Vimeo”.



Weil es im Video wahrscheinlich nicht so gut zu sehen ist, gibt es hier noch einmal das vorher und nachher Bild.


vorher- nachher


Da ich bei dieser Technik immer mehr oder weniger auf die selbe Weise vorgehe, habe ich mir in Photoshop eine Aktion erstellt. Damit geht das Ganze dann noch ein wenig zügiger. Auch auf Brian’s Blog findest Du solch eine Aktion.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Dir gefallen und falls Du noch Fragen hast, hinterlasse doch einfach einen Kommentar!


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12 Kommentare

bulldrinkerNo Gravatar

Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Farbräumen zu verstehen ist anfangs relativ schwierig, aber wenn man es dann einmal verstanden hat öffnen sich gedanklich ganz neue Möglichkeit! Insbesondere die Sache mit dem Lab- Farbraum zu verstehen halte ich für ganz wichtig, insbesondere auch für Druckdaten!

Sebastian BaumerNo Gravatar

Klingt soweit sehr interessant, auch wenn ich an dem Bild den großen Aha-Effekt nicht sehe. Ich schärfe allerdings schon seit einiger Zeit über Lab und bin davon überzeugt, insofern werde ich es mal ausprobieren.

mahom@home » Blog Archive » gewinnspiele, plugin, icons, lab und flickr

[...] Sven Seebeck erklärt in seinem Video wie er seine Bilder mit dem LAB Farbraum aufpeppt. Zu sehen ist das ganze auf fotoholiker.de  Satte Farben mit LAB | Fotoholiker. [...]

JuergenNo Gravatar

Durch Kenntnis und Ausnutzung der Stärken und Schwächen der verschiedenen Farbräume, die in der Regel für bestimmte Anwendungsgebiete optimiert sind, kann man schon gezielte Effekte erzielen. Allerdings sieht man diese natürlich auch in Abhängigkeit der Qualität und Farbraummöglichkeiten des eigenen Monitors.

warioNo Gravatar

Die Umwandlung in den Lab Modus über Bild-Modus-Lab ist falsch !!
Benutzt man den Weg über Bild – Modus – LAB, so kommt es wirklich zu Fehlern und Verlusten, da Photoshop nur eine Modusänderung durchführt, die wichtigen Einstellungen für eine echte Konvertierung aber außer Acht gelassen werden.

SvenNo Gravatar

Hallo. Vielen Dank für Eure Kommentare. Hier auf diesem Bild sind die Veränderungen nicht sehr gross, weil es dies war, was ich erzielen wollte. Selbstverständlich kann der Effekt auch viel stärker ausfallen, wenn man das möchte.

@wario: Ich bin mir nicht ganz sicher hier, behaupte aber nicht es besser zu wissen, aber ich bin der Meinung das es nur einen Weg in Photoshop gibt, ein Bild in den LAB Modus zu wechseln. Dies ist zumindest die Methode die von z.B. Scott Kelby, David Cross, David Nightingale verwendet wird. Einen anderen Weg habe ich bisher noch nicht gefunden. Wie wird es denn Deiner Meinung nach besser gehen?

Das Bockerl - unser Ritt auf der Dampfmaschine | LUKUHLUS - der LOHAS-Blogger

[...] Bilder am Computer geht immer schneller von der Hand. Und dank eines genialen Tutorials über die Farbverbesserung im LAB-Raum weiß ich jetzt auch endlich, wie ich die Farben besser herausholen und ihnen mehr Leuchtkraft [...]

warioNo Gravatar

@ Sven

Ja ich war auch lange der Meinung das so der richtige Weg ist. Wurde aber besseren belehrt.
An der Uni hatten wir einen Adobe- Dozenten der mir den richtigen Weg gezeigt hat.
Auch im Photoshop- Nonstop- Forum wird es super erklärt: http://www.photoshopnonstop.de/showthread.php?t=1611

Hoff, dass der Link funktioniert. Wäre jetzt zu viel, es hier in dem Kommentar zu erklären.

Grüße aus Wien,
Wario

SvenNo Gravatar

@Wario:

Das klingt ja interessant leider funktioniert der Link für mich nicht. Ich habe die Gelegenheit genutzt ein wenig rumzugooglen bin bei allen Tutorien, inkl. direkt von Adobe nur auf den Weg gekommen, den ich hier auch verwende. Hab’ dabei nebenbei noch ein paar andere schöne Tutorien gefunden ;-) .Auch in der Photoshop- Hilfe wird keine Alternative gezeigt.

Falls es Dir nicht zuviel Mühe macht wäre es vielleicht gut wenn Du den besseren/alternativen Weg beschreiben könntest. Interessant ist auch, das lt. Adobe, Photoshop z.B. auch bei konvertierungen von RGB nach CMYK intern zunächst nach LAB konvertiert.

www.birgitengelhardt.de > » Linktipps April 2009

[...] Satte Farben mit LAB – das will ich demnächst unbedingt ausprobieren! [...]

10 tolle Fotoblogs | Fotoholiker

[...] Sven Seebeck ist ein Meister der Naturfotografie. Seine Bilder erstrahlen in einem hohen Kontrast. Wie er diese satten Farben erreicht, erklärt er im Artikel “Satte Farben mit LAB“. [...]

Linktipps April 2009 | birgitengelhardt.de

[...] Satte Farben mit LAB – das will ich demnächst unbedingt ausprobieren! [...]

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