Hast Du schon einmal versucht ein Feuerwerk zu fotografieren? Wenn ja, dann wirst Du bestimmt gemerkt haben, dass das nicht gerade eine leichte Aufgabe ist. Und zwar aus mehreren Gründen. Einerseits ist der dunkle Nachthimmel, der sich plötzlich erhellt für die Belichtungssteuerung einer Kamera eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Ein weiteres Problem ist der Autofokus der Kamera. Dieser wird Dir beim Fotografieren eines Feuerwerks kaum etwas nutzen. Das Motiv, das Du fotografieren möchtest, entsteht plötzlich und verschwindet genau so schnell, wie es gekommen ist. Bevor der Autofokus bemerkt, dass sich etwas im Sucher geändert hat, ist das spektakulläre Schauspiel schon längst wieder vorbei. Ein weiterer erschwerender Faktor: Die Feuerwerke sind häufig weit entfernt, weshalb man ohne ein gutes Teleobjektiv meist aufgeschmissen ist. Dennoch ist es kein Hexenwerk, tolle Aufnahmen zu erzielen und richtig vorbereitet kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen.

Das ausdrucksstärkste Gestaltungsmittel der Fotografie ist zweifellos die Farbe. Einzelne Farben wecken starke emotionale Assoziationen, weshalb man mit ihnen vorsichtig umgehen sollte, denn nicht jeder mag alle Farben. Kräftige Farben ziehen sofort den Blick auf sich, während weniger intensive Farben mit dem Hintergrund verschmelzen. Manche Farben wirken beruhigend, andere wiederum haben einen anregenden Effekt. Häufig wird die Wirkung von Farbe noch verstärkt, in dem sie in Kombination verwendet werden.Nicht alle Farben erzielen beim Betrachter eines Bildes den gleichen Effekt. Einige stechen sofort ins Auge und rufen beim Betrachter eine stärkere emotionale Reaktion hervor als andere. Aus diesem Grund tragen Grundkenntnisse der Farbenlehre zur Verbesserung der Wirkung Deiner Bilder bei.

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